Tzolkin

Der Tzolkin ist der Kompass, um uns den Weg zu weisen, den wir gekommen sind, zu erfahren, wo wir jetzt stehen und zu sehen, wohin wir wollen im Prozess unserer Bewusstseinsentwicklung. Er hilft uns, uns selbst kennen zu lernen und unser Leben bewusst zu gestalten.

Der Tzolkin ist der heilige Kalender der Maya. Dieser energetische Kalender stellt die Verbindung des Einzelnen mit dem Universum her. Die Schlüsselzahlen sind: 13 und 20. Der Tzolkin stellt die 13 verschiedenen Schritte des Schöpfungsprozesses dar und auch die 20 verschiedenen Schöpferaspekte, die Gesichter der universellen Schöpferkraft. Der Tzolkin umfaßt 260 verschiedene Kombinationen (KIN genannt). Jeder Mensch trägt solch eine Kombination aus der 13 und der 20 - sie symbolisiert die innere Kraft, die uns bei unserer Geburt vom Universum mit auf den Weg gegeben wird und sie ist der Schlüssel zu unserer energetischen Prägung.

In lak'ech

In lak'ech (In la:kesj) ist ein Maya-Gruß und bedeutet soviel wie: “Ich bin ein anderes du“. Die Maya wollen damit sagen, dass wir alle Eins bzw. verschiedene Aspekte des Einen sind. Leben aus dieser Einheit, das ist das wirkliche Leben.

Die Maya sehen die Welt als ein großes Netzwerk, in dem alles und alle miteinander verbunden sind, wobei sich auch jeder von der Verbundenheit mit ein und demselben Geist bewusst ist.

Die Zeit ist eine Spirale

Die Maya waren imstande, die Umlaufbahnen der Himmelskörper und ihre zyklischen Veränderungen mit einer unwahrscheinlich hohen Genauigkeit zu berechnen. Zeit bedeutete für sie viel mehr als nur eine messbare Einheit, sie begreifen Zeit als eine Spirale ohne Beginn und Ende, eine immerwährende, pulsierende Bewegung.

Die Maya konnten den Zusammenhang zwischen Universum, Erde und Menschheit erfassen. Der Mensch war für sie die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Die Maya nannten sich nicht nur die Hüter des Universums, sondern auch der Zeit.

„Wir sind der festen Überzeugung, daß wir alle gemeinsam wieder lernen müssen, das Universum zu beobachten, die Natur zu lieben und uns als Geschwister zu lieben und zu achten, um uns auszutauschen, miteinander zu reden und uns auf einen neuen Weg zu einigen.“ Rigoberta Menchú Tum Friedensnobelpreis  (1992)

Tzolkin

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